„Typen sagen ja zur Verbesserung“

Wirtschaftsjunioren holten Motivations-trainer Matthias Herzog zur HERZbewe­gend-Vortrags-Tour nach Siegen

Siegen, 15. Oktober 2013 – „Bin ich nun der ‚gelbe Typ’ oder doch eher ‚grün’ und wie rea­giere ich jetzt am bes­ten auf meinen ‚roten’ Chef oder den ‚blauen’ Kollegen?“ So oder so ähnlich haben sich wohl viele aus dem Publikum selbst gefragt, als sie Mat­thias Herzog bei seinem Vortrag „Typisch – Wie Sie innerhalb von 99 Sekunden wis­sen, wie Ihr Gegenüber tickt“ gebannt zuhörten.
 
Der Bestsellerautor und Experte für nachhaltige Motivation und Leistungssteigerung war auf seiner „HERZbewegend-Vortrags-Tour“ auf Initiative der Wirtschaftsjunioren Südwestfalen auch Gast bei Mercedes-Bald in Siegen.
 
Im Juli und August dieses Jahres umrundete Matthias Herzog Deutschland mit dem Fahrrad: Insgesamt radelte er 4.000 km an 23 Tagen und durch 75 Städte. Sein Ziel: Kindern helfen! Er sammelte Spenden für Kinder in Not, unterstützt von Menschen mit Herz. Bisher wurden so bereits knapp 24.000 Euro für den guten Zweck gesam­melt. Und es geht weiter: Ab Herbst folgte dann die deutschlandweite Vortragstour zugunsten der „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e. V.“
 
Matthias Herzog bei seinem Vortrag zur Unterstützung der "Stiftung RTL  - Wir helfen Kindern e.V."

Durch die Wirtschaftsjunioren war Siegen eine Station der Tour. Mercedes Bald sorgte für einen gelungenen Rahmen zum Vortrag. Für die rund 150 Teilnehmer war es ein unterhaltsamer Abend, auf dem sie ihre Menschenkenntnis verbessern, sich weiterbilden, Spaß haben und gleichzeitig noch Gutes tun konnten. Weitere 1.535 Euro an Spenden wurden dabei eingesammelt.
 
Herzog forderte das Publikum auf „Stellen Sie sich vor, Sie wüssten in Zukunft inner­halb von 99 Sekunden, wie Ihr Gegenüber tickt und könnten noch individueller auf ihn eingehen. Können Sie sich vorstellen, was das für Ihre beruflichen und privaten Beziehungen bedeuten würde?“ Und: „Wollen Sie sich damit verbessern?“
 
Ja, das wollten alle Anwesenden. Ob sie das Gehörte wie versprochen mit „Leichtig­keit“ umsetzen können, steht noch aus. Jedenfalls inspirierte Herzog sein Publikum mit Elan und viel Humor. Er betonte: „Menschen wollen positive Gefühle und Prob­lemlösungen“. In der Kommunikation sei es deswegen wichtig, den anderen als Typ genau einzuschätzen und „richtig“ auf ihn einzugehen. Man könne aus Verhaltens­weisen relativ schnell erkennen, welche Vorlieben Menschen haben und wie sie tickten. Darauf ließe sich dann passgenau reagieren.
 
Anhand der Merkmale „intro- oder extrovertiert“ sowie „rational und emotional“ könn­ten die Charaktere in rote, gelbe, grüne und blaue Typen eingeteilt werden, so Her­zog. Jeder Typ habe unterschiedliche Ausprägungen, Stärken und Entwicklungsfel­der.
 
Dabei kombinierte Matthias Herzog wissenschaftliche Fakten mit anschaulichen Bil­dern, wertvollen Tipps sowie mit Witz und Humor. Das verstand jeder im Raum. Mit dieser "Bedienungsanleitung“ ertappten sich die Anwesenden und ihre Mitmenschen oft mit einem „na typisch!“. Das sorgte beim anschließenden Imbiss auch für viele anregende Gespräche.
 
Referent Matthias Herzog präsentierte sich selbst als „roten“ Typ. Er fühlte sich sicht­lich wohl im Rampenlicht. Ein „Macher“ eben, eher fordernd, entschlossen, zielstrebig und selbstbewusst. Auch Gerhard Schröder, Oliver Kahn und Dieter Bohlen gehörten zu diesem Typ. Ganz anders sei die, laut Herzog, „blaue“ Bundeskanzlerin Merkel: Eher sachlich, rational, planend und kalkulierend. „Na klar, typisch“, dachten alle.
 
Matthias Herzog ist Dipl. Wirtschaftsingenieur (u. a. Studium an der UC Berkeley) und hat Sportwissenschaften mit den Schwerpunkten Psychologie und Ernährungs­wissenschaften studiert. Er gehört zu den „Top 100 Excellent Speakern“ im deutsch­sprachigen Raum, In den Medien ist er gefragter Gesprächspartner, wenn es darum geht, Höchstleistungen oder deren Ausbleiben in Sport und Wirtschaft zu erklären und pointiert zu kommentieren. Zu seinem Kundenkreis zählen namhafte Unterneh­men und Organisationen. Darüber hinaus engagiert sich Matthias Herzog an Schulen und unterstützt Spitzensportler, Nationalmannschaften und Bundestrainer.

Bericht: Stephan Jäger

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