„Know-how mit anderen teilen“

Studie beim Treffen der Wirtschaftsjunioren vorgestellt

Attendorn, 18. Juni 2013 – Die Wirtschaftsjunioren Südwestfalen trafen sich zum Unternehmerfrühstück im Hanse Hotel in Attendorn. Ausrichter war die interdisziplinäre Kommunikationsagentur für Marktführer „Des Wahnsinns Fette Beute“ (DWFB).

Die Wirtschaftsjunioren Südwestfalen trafen sich zum Unternehmer-frühstück im Hanse Hotel in Attendorn.

Die Wirtschaftsjunioren Südwestfalen sind ein Zusammenschluss von jungen Unternehmern und angestellten Führungskräften aus den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe. Eine ordentliche Mitgliedschaft ist bis zum 40. Lebensjahr möglich, danach geht diese in eine fördernde Mitgliedschaft über.

Der Zusammenschluss bietet den Mitgliedern nicht nur die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und zur eigenen beruflichen Weiterbildung, sondern arbeitet auch aktiv an der Verbesserung der regionalen Rahmenbedingungen mit. „Wir wollen die zukünftige Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik aktiv mitgestalten und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Region langfristig sichern, überregional und international“, so der Vorstand der Wirtschaftsjunioren Südwestfalen.

Regelmäßig finden Veranstaltungen statt, wie das Unternehmerfrühstück in Attendorn. Samuel Brangenberg, Mitglied der Geschäftsleitung, Kundenentwicklung bei „DWFB“, ist Mitglied bei den Wirtschaftsjunioren Südwestfalen. Anfang des Jahres erstellte „DWFB“ in Kooperation mit dem Südwestfalenmanager die Studie „Markenmonitor Südwestfalen – Wie viel Marke braucht der Mittelstand?“.

In der Zeit von Oktober 2012 bis Januar 2013 wurden 170 Marketingexperten in mittelständischen Unternehmen aus den Schlüsselbranchen Dienstleistungen, Automotive, Metallverarbeitung, Maschinenbau, Elektroindustrie, Kunststoffverarbeitung und Handel nach dem Status quo und der Entwicklung ihres Markenmanagements befragt. Im Rahmen des Unternehmerfrühstücks stellte Frank Kaulen, Leiter Strategie bei „DWFB“ Consulting, die Ergebnisse der Studie vor. Diese zeigen: Der Mittelstand braucht und will Marke.

Die Mehrheit der Befragten glaubt, dass die Markenführung in ihrem Unternehmen zukünftig weiter an Bedeutung gewinnen wird. Über ein Drittel der Unternehmen beklagt allerdings, dass es bei der Etablierung eines professionellen Markenmanagements häufig an Markenkompetenz und den entsprechenden Ressourcen mangelt.

Vernachlässigung inhaltlicher Aspekte

Weiterhin belegt die Studie, dass mittelständische Unternehmen nach maximaler Abgrenzung zum Wettbewerb streben. Hier muss jedoch ein Umdenkprozess stattfinden, denn die Unternehmen fokussieren sich überwiegend auf die formale Kommunikation ihrer Marke, vernachlässigen dabei aber inhaltliche Aspekte.

Weiterhin spiegelt die Studie eine Veränderung und Umverteilung der Werbebudgets von Print- zur Online-Kommunikation wieder. Heute schon stehen die Aufwendungen für Online-Kommunikationen an zweiter Stelle der Marketingausgaben vor den regionalen und überregionalen Printmedien. Eine Zusammenfassung der Studie ist auf www.mamo-swf.de kostenlos erhältlich.

„Gerade durch Veranstaltungen wie das heutige Unternehmerfrühstück können unsere Mitglieder ein aktives Netzwerk aufbauen und schauen als junge, meist heranwachsende Führungskräfte über den eigenen betrieblichen Tellerrand“, erklärte Markus Weber, 1. Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren Südwestfalen. „Ich freue mich sehr, dass immer wieder Mitglieder bereit sind, ihr Unternehmen und ihr Know-how vorzustellen und mit anderen Junioren zu teilen.“

Bericht: Anette Leusmann, Sauerlandkurier
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