Drei Schulen in Siegen-Wittgen- stein mit dem Berufswahl-SIEGEL 2015 ausgezeichnet

WJ Südwestfalen bescheinigen herausragende Berufsorientierung

Siegen/Kreuztal/Burbach, 26. Juni 2015 - Die Wirtschaftsjunioren Südwestfalen e.V. haben 2015 drei Schulen aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein mit dem Berufswahl-SIEGEL ausgezeichnet. Damit steigt die Zahl der SIEGEL-Schulen in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe auf nunmehr 18. In diesem Jahr geht das SIEGEL, das drei Jahre Gültigkeit hat, an die Freie christliche Schule Siegen, die Clara-Schumann-Gesamtschule in Kreuztal und an die neue Gemeinschaftsschule Burbach für die Jahrgänge 5 bis 8.

„Mit dem Berufswahl-SIEGEL haben wir auch diesmal wieder Schulen ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise um Ideen und Qualität rund um die Berufsorientierung bemühen. Davon profitieren nicht nur die jeweiligen Schülerinnen und Schüler, sondern auch die Qualitätsentwicklung an den Schulen in Sachen Berufswahlvorbereitung im Allgemeinen“, betonte Timm Bendinger, Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren Südwestfalen, bei der Übergabe des SIEGEL-Zertifikates.


Clara Schuhmann Gesamtschule Kreuztal

„In den weiterführenden Schulen in unserer Region sind viele gute Ansätze in Sachen Berufswahlorientierung vorhanden. Das haben die aktuellen Bewerbungen wieder einmal deutlich gezeigt. Diese Ansätze gilt es, in Zukunft strukturiert auszubauen und nachhaltig weiterzuentwickeln. Das ist im Kern auch das eigentliche Ziel des Berufswahl-SIEGELs. Das SIEGEL soll deshalb für die Schulen auch eine Motivation sein, sich weiterhin auf diesem wichtigen Feld zu betätigen und mit den Erkenntnissen des jetzt abgeschlossenen Verfahrens das bereits Vorhandene zu verbessern und den erfolgreichen Weg engagiert weiterzugehen. Die Wirtschaftsjunioren Südwestfalen als Träger des Berufswahl-SIEGELs in unserer Region, aber auch als Organisation junger Unternehmer/innen und Führungskräfte, werden sie dabei auch in Zukunft gerne unterstützen“, ergänzte Projektleiterin Gesine Westhäuser.


Freie christliche Schule Siegen

Insgesamt bewarben sich in der vierten SIEGEL-Runde vier weiterführende Schulen um die Auszeichnung. Nach der Auswertung der eingereichten schriftlichen Unterlagen durch eine neutrale Jury, in der u. a. erfahrene Pädagogen, Vertreter der Kreishandwerkerschaft, der Agentur für Arbeit und des DGB sowie aus Unternehmen und Arbeitgeberverbänden mitwirkten, und einem anschließenden Audit vor Ort erhielten die drei genannten Schulen das Berufswahl-SIEGEL.


Gemeinschaftsschule Burbach

Allen SIEGEL-Schulen gemeinsam ist ein vielseitiges, ideenreiches Angebot an berufsorientierenden Projekten und Veranstaltungen, die in der Summe ein durchgehendes, schlüssiges Konzept ab Klasse 5 darstellen. Ebenso ist eine bunte Mischung von Partnerunternehmen im Rahmen von Kursen und Projekten präsent und macht Berufe erfahrbar. Ein paar Schlaglichter auf das, was die Jury an den jetzt ausgezeichneten Schulen an herausgehobenem Engagement wahrgenommen hat: Bei der Gemeinschaftsschule Burbach absolviert z.B. jeder Schüler bereits ab Klasse 5 ein Praktikum. Auf dem jährlich stattfindenden „Markt der Möglichkeiten“ lassen die Kinder und Jugendlichen ihre Mitschüler an den Erfahrungen teilhaben. Die Clara-Schumann-Gesamtschule Kreuztal bietet ihren Schülern u.a. ein breites Angebot an berufsorientierenden Maßnahmen rund um naturwissenschaftliche Fächer – angefangen bei der MINT-Profilklasse 5 bis hin zum Förderinstrument MINToring für Oberstufenschüler. Jährlich findet zudem eine eigene Berufs- und Studienbörse statt. Die Freie christliche Schule Siegen baut wiederum durch zahlreiche verhaltensbezogene Trainingsfelder, z.B. Lernstudios und Kompetenzkurse gezielt die Stärken der Schüler aus, die bereits ab Klasse 6 in einem sog. „Gut-Buch“ Nachweise über positive Fähigkeiten und Verhalten führen.

Im Herbst 2015 beginnt eine neue Bewerbungsrunde für das Berufswahl-SIEGEL, an der alle weiterführenden Schulen in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe teilnehmen können. Außerdem beginnt nach den Sommerferien die Bewerbungsphase für das Rezertifizierungsverfahren nach drei Jahren.

Bericht: Gesine Westhäuser

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